Kurzportrait
Die Gemeinschaftshauptschule Lüdinghausen kann auf eine 50 Jahre dauernde Geschichte zurückblicken.
Sie beginnt mit dem Neubau einer achtklassigen Volksschule in den Jahren von 1955 bis 1957. Die Ludgerischule, wie die Volksschule genannt wird, umfasst neben den acht Klassen einen Mehrzweckraum, ein Lehrer-, Sprech- und Rektorzimmer sowie ein Hausmeisterhaus und eine Toilettenanlage.
Drei Jahre nach Fertigstellung wird der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. Die Ludgeri – Volksschule wird zur Hauptschule erweitert. Drei Klassen kommen hinzu, eine Lehrküche mit Essraum und Nebenraum. In den sechziger Jahren wird schnell deutlich, dass das räumliche Angebot der Hauptschule bei dem zu erwartenden Schüleraufkommen nicht ausreicht. Also ist ein dritter Bauabschnitt mit dem Bau elf weiterer Klassen, einer Halle und Werkräumen notwendig. Dieses Bauvorhaben, das auch einen Umbau des vorhandenen Teils des Gebäudes mit einbezieht, indem die Verwaltungsräume verlegt und naturwissenschaftliche Räume eingerichtet werden, wird in den Jahren von 1970 bis 1972 umgesetzt. 1967 werden dann zusätzlich zwei Pavillons mit je zwei Klassenräumen aufgebaut. Als im Jahre 2001 die Stadt Lüdinghausen für die Hauptschule und die benachbarte Realschule ein Defizit von elf Räumen errechnet und die vier Pavillonklassen aufgrund ihres Alters als „abgängig“ einstuft, beginnen die Planungen für einen zehn Klassen umfassenden Schulneubau als Verbindungsbau zwischen der Realschule und der Gemeinschaftshauptschule. Nach gut einjähriger Bauzeit sind die Räumlichkeiten Anfang 2004 nach den Weihnachtsferien bezugfertig.